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Mit einem sehr guten dritten Platz hinter Budissa Bautzen und der SG Weixdorf beim stark besetzten Turnier von Fortuna Rähnitz verabschiedeten sich unsere Jungs am 6. Juli in die wohlverdiente Pause.
Auch wenn das letzte Punktspiel nun schon mehr als 4 Wochen zurückliegt, wissen wir noch nicht so recht, welchen Platz wir nun belegt haben. Aber auch ein Stadtverband kann ja seine kleinen Geheimnisse haben. Im Gegensatz zu anderen Organisationen scheint es hier auch keine undichten Stellen zu geben. Über eine ausstehende Entscheidung des Sportgerichtes wurden wir als Betroffene jedenfalls noch nicht informiert.
Sei es wie es sei. Der Saisonverlauf glich ein bisschen einer Fieberkurve. Nachdem Trainer Sven herchenbach die Truppe gut in Schwung gebracht hatte, ging es rauf (die ersten drei Spiele wurden gewonnen) und anschließend doch recht heftig nach unten. Verschiedene Gründe spielten hier eine Rolle, in erster Linie jedoch die unerwarteten Abgänge mehrer Spieler. So standen in einem Punktspiel gerade mal 9 Aktive zur Verfügung. Diese schwierige Situation konnte letztlich durch den Zugang von 4 Spielern des SV Post/Telekom gemeistert werden. Es ist logisch, dass ein solcher Umbruch natürlich an die Substanz ging. Es braucht eben seine Zeit, neue Spieler zu integrieren. So retten wir uns dann erstmal in die Winterpause. Ein guter vierter Platz bei der Hallen-Stadtmeisterschaft war dann der erste Silberstreif. Mittlerweile hatte auch Jörg Preußer das Traineramt von Sven Herchenbach (der damit "nur" noch zwei Mannschaften hatte).
Am Beginn der Rückrunde gab es einen nicht unbedingt erwarteten 3:1 Auswärtssieg und die Jungs merkten: Wir können es noch ! Dieser Erfolg bildete die Grundlage für eine tolle Rückrunde, in der nur noch beim 2:2 nach einem Klasse-Spiel in Cossebaude ein Punkt abgegeben wurde. Dies reichte am Ende zum 2. Platz hinter dem Radebeuler BC (wobei aber noch eine Entscheidung des Sportgerichtes aussteht bzw. uns nicht bekannt ist). Auf jeden Fall wurde mit dieser Platzierung die Berechtigung zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse erworben. Die Spiele gegen die SG Kesselsdorf als Meister des Weißeritzkreises bildeten einen würdigen Saison-Höhepunkt. Nach dem 2:1 im Hinspiel wurde der Auftieg mit einem klaren 4:1 - Erfolg an der Malterstrße perfekt gemacht. Noch wichtiger als die sportliche Bilanz ist aber das Zusammenwachsen der Truppe zu einer Mannschaft. Verstärkt durch einige Neuzugänge können wir durchaus mit einem gesunden Optimismus in die neue Saison als A-Jugend schauen. Für die traditionsreiche SpVgg Dresden-Löbtau ist es einfach ein "Muß", wieder eine A-Jugend ins Rennen zu schicken !
Und das sind die Aufstiegs-Helden:
Franz Urlau - Riesen-Rückhalt in der ganzen Saison im Tor, stark auf der Linie und im Strafraum
Leo Eißner - knallharter Abwehrspieler, leider in der Rückrunde mit Verletzungspech
Toni Mierisch - fällt nicht nur wegen seiner Länge auf, starke Vorsöße auf der rechten Seite als
Markenzeichen
Philipp Zerbinati - Zweikampf- und kopfballstarker Abwehrchef, dem kaum einer wegrennt
Willy Reiher - wenn er dabei ist kann man Gegentore durch die Mitte vergessen
Lukas Thümmler - gibt immer 100 %
Martin Walther - unser Defensiv-Allrounder, der immer da ist wenn man ihne braucht
Florian Franke - Käpt'n und Spielmacher, Spezi für ruhende Bälle
Felix Rosin - Beherrscher der linken Außenbahn, offensiv und defensiv gleichermaßen stark
Philipp Wetzel - geht oft weite Wege, hat einen ausgeprägten Torriecher und weiß, wo
ein Stürmer stehen muss
Christian Pham - laufstarker Spieler, der auch mal eine Abwehr schwindlig spielen kann; ab und an
aber mal das Abspielen vergisst
Tom Hille - der klassische Typ des spielenden Mittelstürmers, Top-Torjäger und Lautsprecher in
Personalunion
Philipp Berton - überall einsetzbar, sorgte für einige tolle Tore
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die Anteil an diesem Erfolg haben. Das sind die Trainer Sven Herchenbach und Jörg Preußer, aber selbstverständlich auch alle Eltern, Fans, Omas und Opas, die tapfer den Sprit-Preisen trotzten und die Jungs zu den Spielen fuhren und sich um so allerlei kümmerten.
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